Für die Bestimmung des Proteingehalts kann mann verschiedene Futtermittelproben analysieren bei der Anwendung der Dumas- oder Kjeldahl-Methode. Beide sind Hauptmethode, die von internazionalen Standards erkannt, wie AOAC, AACC, ASBC, ISO, IFO, OIV.
Die Dumasmethode für die Stickstoffbestimmung, die im Jahr 1831 entwickelt wurde, ist älter als die Kjeldahlmethode, die in 1883 entwickelt wurde, aber günstiger unter vielen Aspekten, wie z.B. die Geschwindigkeit, die Sicherheit, die Reinigung, die Produktivität und die Kosten pro Analyse. In der Vergangenheit lag das Problem darin, dass es nicht einfach war, die gefragte Bedingungen von der Dumas-Methode zu reproduzieren und aus diesem Grund wurde die Kjeldahltechnik bevorzugt und daher hat sie sich als klassische Methode für die Bestimmung von Stickstoff und Protein durchgesetzt.
Trotzdem sieht die Kjeldahl-Methode die Verwendung der konzentrierten Schwefelsäure und einer Katalysator für die Probeverdauung vor. Seit den 90er Jahren, als strengere Normen für die Verwendung schädlicher Chemikalien angewendet wurden, haben viele Laboratorien die Dumasmethode neu bewertet und damit begonnen, sie als Alternative zur Kjeldahl-Technik einzusetzen.
Daher wurden zahlreiche vergleichende Studien durchgeführt, eine Reihe internationaler Standards wurde entwickelt und später auch die Grain Inspection Services in den USA, Kanada und Australien haben die Dumasmethode anerkennt.
Die Ergebnisse, die man mit der Dumasstickstoffbesstimmung erzielt, sind normalerweise etwas höher als die Ergebnisse der Kjeldahlmethode, da auch heterozyklische Verbindungen und Stickstoffverbindungen werden nachgewiesen (wie z.B. Nitrite und Nitrate). Bei der Kjeldahl-Methode werden diese Verbindungen unvollständig oder gar nicht in AmmoniunIon umawandelt. Auch das Gegenteil könnte passieren (selten), weil es in diesen Typen von Analyse viele Variablen gibt, die das Endergebnis beeinflussen können.